Wie viele Blogs gibt es mittlerweile? 80 Millionen? Ich habe keine Ahnung.
Warum ist aber genau diese Form der Kommunikation so beliebt? Es existieren Blogs zum Thema Katzen, zum Thema Technik, zum Thema „Mein Nachbar hat reine Gläser und ist schwul“, zum Thema Suchmaschinenoptimierung oder zum Thema Gedichte.

Die Form der Kommunikation ist relativ einfach aber genial. Man veröffentlicht Artikel, diese werden mit Blogtitel bei Sammelstellen per PingBack angezeigt und es strömen die Leser heran. Je nach Interessensstatus verweilen sie einen Moment oder bleiben und lesen weiter, klicken auf andere Kategorien oder, und das ist auch ein wichtiger Part, hinterlassen einen Kommentar.
Der Kommentarfunktion kommt eine große Bedeutung zuteil. Manche Leser sind die „Stillen“, überfliegen den Artikel, lesen ihn genau oder schauen sich nach anderen Themen auf dem Blog um. Andere, bei den Blogautoren meist die Beliebteren, schreiben Kommentare mit der bereitgestellten Funktion, heizen Diskussionen an, bringen Kritik an den Mann oder verfluchen die Meinung des Blogautors. Diese Diskussion kann auf hochfrequentierten Blogs manchmal etwas unübersichtlich werden. Aber es ist für jeden Blogautor schön, wenn seine Leser auch mal ihre Meinung sagen und so dem Blogautor zeigen, was sie interessiert.

In der Sidebar werden die verschiedensten Dinge angezeigt. Die am meisten kommentierenden Leser, Bilder der Leser, zufällige Artikel, Links zu Büchern, CDs, DVDs und und und. Durch die Sidebar werden die Leser also noch auf etwas anderes aufmerksam gemacht. Auf weitere Medien, auf interessante Kaufempfehlungen und natürlich auf die Kommentarfunktion. Denn wer kommentiert, hat auch automatisch einen Backlink auf sein Blog platziert.

Die Blogroll, eine Sammlung von Links zu anderen Blogs oder Webseiten, wird auch gerne genutzt, um dem Leser zu zeigen, was den Autor selber interessiert und was er liest.
Durch diese Vernetzung der Blogs entsteht ein großes Netzwerk, die so genannte Blogosphäre.
Die Blogosphäre ist ein Völkchen für sich. Jeder Autor hat zwar ein anderes Thema auf seinem Blog, liest aber dennoch auf Blogs, die nicht seinem Thema entsprechen. Klar, jeder Mensch hat mehr Interessen als nur eine. Durch diese Vernetzung ist es möglich, an mehr Leser zu kommen, als nur Leser, die aus dem Bekanntenkreis stammen. Es werden Links gesetzt, es werden Artikel geschrieben, die auf einem Thema beruhen, was auf einem anderen Blog entdeckt wurde und genau dieses wird verlinkt (TrackBack).
So entsteht nach und nach eine große Gemeinde, eine Nachbarschaft, eine Blogosphäre.

Blogs sind also ein Kommunikationsweg, der sich lohnt. Egal welche Gedanken man veröffentlicht, es gibt Menschen mit genau den selben Interessen.
Regeln gibt es übrigens nicht sonderlich viele. TrackBack setzen nur mit Gegenlink, Menschenwürde und Gesetze beachten usw.
Also liebe Leute, schreibt was Eure Finger hergeben und vernetzt Euch gegenseitig. Bloggen ist fucking funny. Bloggen ist Rock ’n Roll!

Dieser Beitrag wurde von Heuni geschrieben. Heuni ist Blogger seit knapp 2 1/2 Jahren und auf seinem Blog heunihome – the long road werden poetische Texte (Spots), Kolumnen (JonnyZoo kicks asses), Comedy (Groundhogs Bill Stand-Up Shed), Interviews (Where is B?), Songtexte (The Sundays), Kurzgeschichten (Fantasic films about shadows) und viele weitere Texte neben normalem Bloggerkram über Gott und die Welt veröffentlicht.

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