AdWords Anzeige – Google hält sich nicht an eigene Regeln
Wie der Google Watch Blog berichtet, hält sich Google nicht an die eigenen Spielregeln. So ist bekannt, dass man im Titel einer AdWords Anzeige nur 25 Buchstaben verwenden darf.
Ausserdem ist es für Publisher nicht möglich interaktive Elemente in die Anzeigen einzubauen wie z.B. Drop-Down Boxen und Buttons.
Google blendet nun in UK allerdings bei der Suche nach “secured loans” einen Kreditvergleich ein und zwar mit Drop-Down, Button und sage und schreibe 49 Buchstaben in der Headline. Jojo berichtete gestern auch schon.
Was haltet ihr davon? Sollte Google sich bevorteilen dürfen?

Naja das mit dem Kreditvergleich finde ich net so toll von Google. Danach kommt PKV, Detektei etc, womit sich eben richtig Geld verdienen lässt. Eigenet sich so Google nach und nach alle Segemente an?
Mit der Gestaltung der Anzeigen, das kann Google handeln wie es will. Klar kann man sich selbst bevorzugen.
Klar kann Google sich selbst bevorteilen, Google kann sich selbst ja auch jeden beliebigen Preis zahlen
Im Ernst, es wäre nicht schlecht, wenn der Link anders gekennzeichnet wäre als normale “Sponsored Links”, dann wäre dagegen nichts einzuwenden.
Ich glaube aber eigentlich, dass das nur ein Testballon ist, und diese Form der Anzeige (wenn die Tests dafür sprechen) dann irgendwann zu saftigen Preisen allgemein oder zumindest für Kunden die bestimmte Kriterien erfüllen, buchbar sein werden.
Und dass Google so etwas am ehesten mit sich selbst als Kunde testet finde ich nicht nur verständlich, sondern eigentlich auch richtig, bevor da irgendein ein Schmu passiert, den man vorher nicht abgesehen hat.
Oder will jemand dagegenwetten, dass das kein Betatest für eine spätere buchbare Anzeigenform ist?
Google ist halt Google. Sie wissen alles, sie können alles und sie dürfen auch alles. Wer kann sich denn im Internet mit Google anlegen? Mir fällt kein Beispiel ein.
Natürlich darf Google das tun! Wir sind hier schließlich nicht auf einem nationalen Markt wie deutschland, der strenger zensur unterliegt – man nennt das dann soziale Marktwirtschaft – sondern auf einem internationalen Markt. Dieser unterliegt im Prinzip keiner politischen Ordnung. Also darf jeder das tun, was seinem Radius unterliegt. Und ich persönlich finde das toll.
Mittlerweile gibt es das in DE aber auch – zumindest in Adsense Anzeigen. Im Mobilfunk-Bereich habe ich da auch schon die Anzeigen einer Firma auf der Seite gehabt, bei der ein ganzer Tarifvergleich mit Dropdown und direkten Links zu Detailseiten der einzelnen Mobilfunk-Anbieter in der Anzeige steckten.