Die Online Marketing Agentur AccuraCast hat kürzlich eine Statistik über die durchschnittliche Clickthrough Rate der Anzeigenpositionen bei Google AdWords veröffentlicht. Aus den Daten wird mal wieder ersichtlich, dass beim Search Engine Marketing (SEM) nur Position eins zählt.

Die durchschnittliche CTR der Positionen 1 bis 10 von 3,16% ist aufgrund der stark abweichenden Klickraten wenig aussagekräftig. Die Werte reichen von knapp 8,0% (Platz 1) bis 0,2% (Platz 10), wobei die stärksten Unterschiede zwischen den ersten drei Positionen liegen. Die nachfolgende Grafik zeigt einen starken Abfall der durchschnittlichen CTR bis Position drei, danach fallen die Werte deutlich langsamer.

CTR1

Die höchsten Clickthrough Rates erzielen damit die drei Positionen über den Organic Listings und die oberste Position der Ads in der rechten Spalte. Dies ist nicht verwunderlich, zumal auch bei den organischen Suchergebnissen auf Position eins extrem viel häufiger geklickt wird als auf die Position zwei und die folgenden. Sehr anschaulich stellt dies die euch sicherlich bekannte SISTRIX-Auswertung von AOL-Search-Daten dar, die schon vor einigen Monaten veröffentlicht wurde. Diese Auswertung zeigt außerdem, dass die CTR für das letzte Suchergebnis auf der ersten Seite noch etwas ansteigt und dann ab dem ersten Treffer auf der zweiten Seite stark abfällt.

Bei Google AdWords ist das ähnlich: die letzte Anzeige auf der ersten Seite wird auch hier erfahrungsgemäß wieder etwas häufiger geklickt als die vorletzte. Bei den Ads weist jedoch auch die erste Position auf der zweiten SERP noch eine hohe Klickrate auf, bevor die Werte weiter sinken.

In der untenstehenden Tabelle sind die einzelnen Durchschnittswerte der AdWords-Positionen eins bis 20 aufgelistet.

CTR2

Die Daten zeigen deutlich, wie wichtig es ist, seine Anzeigen möglichst auf Position eins zu platzieren. Selbst Platz drei weist keine 2,5% Klickrate mehr auf. Plus: Je höher die CTR, desto weiter sinken letztendlich auch die Kosten pro Klick, denn die gesteigerte CTR führt zu einem besseren Qualitätsfaktor.

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